Über das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) haben wir, die Schüler der Herman-Nohl-Schule Hildesheim und die Schüler des Montessorie-Training-Centers die Chance unsere Partnerschaft durch einen jährlichen Schüleraustausch zu gestalten und zu vertiefen. Uns ist es sehr wichtig auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, um eine ausgewogene Partnerschaft zu erhalten.
Dienstag, 25. Juni 2013
Montag, 18. März 2013
Plako 2013
Am Wochenende vom 15. - 17. März sind wir zu dritt auf die Planungskonferenz der ENSA nach Hattingen gereist, um dort unser Projekt vorzustellen und in den Austausch anderer Projekte zu treten.
Es war eine sehr gelungene Begegnung, aus der wir sehr viel mitnehmen konnten. Nicht zuletzt haben wir unsere Seminarleiter/Innen, Florian uns Sybille dort getroffen und schon einige Themen gesammelt, die wir in den Vorbereitungsseminaren aufgreifen wollen. Es war echt schön, die beiden wieder zu sehen!
Es war eine sehr gelungene Begegnung, aus der wir sehr viel mitnehmen konnten. Nicht zuletzt haben wir unsere Seminarleiter/Innen, Florian uns Sybille dort getroffen und schon einige Themen gesammelt, die wir in den Vorbereitungsseminaren aufgreifen wollen. Es war echt schön, die beiden wieder zu sehen!
Mittwoch, 20. Februar 2013
Freitag, 21. Dezember 2012
Auf eine langfristige Partnerschaft!
Wir haben kurz vor Weihnachten die erfreuliche Nachricht bekommen.
ENSA hat zugestimmt, dass unsere tansanischen Partner/innen im Sommer zu uns kommen dürfen.
ENSA hat zugestimmt, dass unsere tansanischen Partner/innen im Sommer zu uns kommen dürfen.
Nun muss nur noch alles mit dem Visum funktionieren und dann heißt es warten, warten, warten bis es so weit ist.
Wir alle hoffen das alles weitere glatt läuft und wir unsere Freunde bald in "Deutschland" willkommen heißen dürfen.
Nach den Osterferien geht die intensive Planungsphase los, es steht uns nämlich eine UNMENGE an Arbeit bevor, die wir aber mit Begeisterung und Vorfreude abarbeiten werden :-)
Drückt uns die Daumen. ;-)
Sonntag, 23. September 2012
Am Fuße des Kilimandscharo - Moshi
Die Stadt Moshi liegt nahe des Kilimandscharo-Massives im Nordosten Tansanias und hat mit dem Kibo (5.895 m) den höchsten Berg Afrikas...
In Moshi befindet sich das Montessori Training Center mit dem unsere Schule seit 2007 eine Partnerschaft pflegt. Ähnlich wie hier, werden auch dort Erzieherinnen und Erzieher nach dem pädagogischen Prinzip Maria Montessories ausgebildet....
Sonntag, 16. September 2012
Kleine Dinge, große Wirkung
| Abschiedsfeier: Die Massai Gewänder waren unsere Abschiedsgeschenke |
Die für uns unvergessliche Gastfreundlichkeit und Offenheit, ließ uns ja schon des öfteren emotional werden.
Es zeigt sich im täglichen Umgang miteinander. Die netten Begrüßungen beim Vorbeigehen, die interessanten Gespräche,
die Anteilnahme, wenn es einem mal nicht so gut geht und die immer wieder lustigen Scherze miteinander.
Bereits am ersten Tag hatten wir Jungs schon viel mit unserem Mitbewohner Kanankira Mbisse zu lachen, als es darum ging
die Moskitonetze aufzuhängen. Es erwies sich als gar nicht so einfach, ohne Befestigungsmöglichkeiten die Netze aufzuhängen.
Doch... Not mach erfinderisch und gemeinsam schafften wir es dann doch mit etwas Geschenkband und Reißzwecken.
Mittwoch, 12. September 2012
„Orphange-Center “ in Machame
Mittwoch, 21.09.2012
Heute hatten wir die Möglichkeit das „Orphanage-Center “ in Machame zu
besichtigen.
Einige hatten Zweifel, ob der Besuch eine gute Idee wäre, da niemand
wusste, wie es in einem solchen Waisenhaus aussehen würde. Diese und viele
andere Bedenken wurden geäußert.
Unsere Fragen sollten allerdings beantwortet werden, als wir beim
Waisenhaus ankamen.
Nach der liebevollen Begrüßung der Schwestern, die das Waisenhaus
leiten, führte uns eine der Schwestern umher, um uns das Gelände zu zeigen.
Zunächst gingen wir in ein Haus, in dem die kleinsten Bewohner des
Heimes untergebracht sind.
Diese Kinder sind zwischen 2;5 Monaten und 3 Jahren alt.
Insgesamt leben dort zur Zeit zehn Kleinkinder.
Im Anschluss wurde uns das dritte bewohnte Haus gezeigt, in dem die
älteren Kinder leben.
Ebenfalls befindet sich in diesem Gebäude ein Montessori-Kindergarten.
Die Wohnsituation aller Kinder ist in unseren Augen wirklich sehr gut,
da jedes Kind nicht nur sein eigenes Bett, sondern auch persönliche
Hygieneartikel und genügend Kleidung zur Verfügung gestellt bekommt.
Das komplette Anwesen des Waisenhauses scheint gut erhalten und sehr
gepflegt, also ein Platz zum Wohlfühlen für die kleinen Bewohner.
Den strahlenden Kinderaugen entnahmen wir große Freude über unsere
kleinen Geschenke! :-)
Zum Abschluss der Besichtigung wurden wir in einen gebeten, der für uns
mit Saft und Kuchen hergerichtet war.
Auch hier kam wiederholt die besondere Gastfreundlichkeit der Tansanier
zum Ausdruck.
Während wir unsere Getränke und unseren Kuchen genossen, bekamen wir
von einer Schwester allgemeine Informationen über die Entstehung, die Kinder
und die Zukunftspläne des Waisenhauses.
Das Haus wurde 2006 von den Schwestern gegründet, welche zunächst nur
zwei Kinder zu betreuen hatten. Insgesamt lebten dort bis heute 100 Kinder.
Die Kinder werden von Menschen, die in Deutschland als Sozialarbeiter
bezeichnet werden würden, aus unterschiedlichen Gründen in das Waisenhaus
gebracht.
Die Hauptgründe sind vor allem, dass die Mutter bei oder nach der
Geburt verstirbt oder dass die Kinder unehelich zur Welt kommen.
Des weiteren werden einige Kinder auf der Straße gefunden, da es in
Tansania, im Gegensatz zu Deutschland, keine Baby-Klappen gibt.
Die Kinder können maximal drei Jahre im Waisenhaus leben, bis sie, in
den meisten Fällen, zu ihrem Vater oder anderen Verwandten zurückkehren,
adoptiert werden oder in ein anderes Waisenhaus wechseln.
Trotz der negativen Hintergründe, weswegen die Kinder in das Waisenhaus
kommen, wirken alle Kinder sehr glücklich und bei den Schwestern in guten Händen!
Zur Zeit wird auf dem Gelände außerdem eine Schule errichtet, in der
Kinderpfleger/innen zukünftig ausgebildet werden sollen.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Tag insgesamt sehr emotional, aber auch unglaublich
interessant war.
Unsere vorherigen Erwartungen konnten nicht bestätigt werden.
Stattdessen hinterließen die gesammelten Eindrücke ein positives Bild
bei uns!
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